Baubeginn für über 100 neue Wohnungen in Grainau

AKtuelles der KSWM

Katholisches Siedlungswerk verzichtet auf Mieterhöhungen

Kirchliches Wohnungsunternehmen stellt sich gegen steigende Mieten in München und Umgebung
 
München, 24. Juni 2019. Das Katholische Siedlungswerk München (KSWM) verzichtet für die kommenden drei Jahre auf Mieterhöhungen. Der Beschluss tritt zum 1. Juli in Kraft und gilt für etwa 3000 Wohnungen im Großraum München, die im Eigentum des KSWM sind. Das kirchliche Wohnungsunternehmen stellt sich damit gegen den Trend rasant steigender Mieten in der Landeshauptstadt und ihrer Umgebung. Der zeitweise Verzicht auf Mieterhöhungen ergänzt einen Beschluss vom vergangenen Jahr, nach dem die Mieten in Wohnungen des Siedlungswerks künftig generell um maximal zehn Prozent innerhalb von fünf Jahren erhöht werden dürfen.

Die Erzdiözese München und Freising, die Hauptgesellschafterin des KSWM ist, begrüßt den Beschluss: „Das Siedlungswerk setzt damit ein Zeichen auf einem Markt mit unverhältnismäßiger Entwicklung“, so Finanzdirektor Markus Reif. „Gerade kirchlichen Akteuren steht es gut an, wenn sie die Möglichkeiten, die die extreme Preisentwicklung bei Wohnungsmieten in Großstädten bieten, nicht voll ausschöpfen. Ziel muss weiterhin sein, möglichst viele bezahlbare Wohnungen anzubieten.“ Die Erzdiözese belasse deshalb auch seit Jahren die Gewinne im Unternehmen, um entsprechenden Spielraum zu schaffen.

Von den 2.908 Wohnungen, die das KSWM derzeit vermietet, sind rund 25 Prozent öffentlich gefördert, zum Beispiel nach der Einkommensorientierten Förderung (EOF) oder nach dem München Modell. Dieser Bereich wird laufend ausgebaut. So werden in Markt Schwaben, Landkreis Ebersberg, gerade 32 EOF-Wohnungen neu gebaut. Am Münchner Nockherberg erwirbt das KSWM 55 Wohnungen, die nach EOF oder nach dem München Modell gefördert werden. Bei manchen Wohnungen des KSWM kommt auch das kirchliche Mietmodell zum Einsatz, bei dem Mieter je nach Haushaltsgröße und Einkommen einen Mietnachlass erhalten.

Neben seiner Kernaufgabe, dem Bau und der Vermietung von Wohnungen für breite Schichten der Bevölkerung, insbesondere Familien, baut und verkauft das KSWM Eigentumswohnungen und Eigenheime, verwaltet Wohnungen für Dritte und übernimmt die Baubetreuung für Dritte, beispielsweise katholische Einrichtungen und Verbände. Das KSWM wurde 1949 gegründet. (gob)

https://www.erzbistum-muenchen.de/news/bistum/Katholisches-Siedlungswerk-verzichtet-auf-Mieterhoehungen-34751.news

Katholisches Siedlungswerk - Wohnen bei der Kirche

BR Fernsehen - Sendung STATIONEN, 10.10.2018

Vor fast 70 Jahren war die Wohnungssituation auch nicht unbedingt rosig. Zerstörte Städte, Flüchtlinge und Vertriebene aus dem Osten führten zu einer andauernden Wohnungsnot. Die Kirchen konnten damals nicht länger zusehen und packten an.

BR Stationen besucht das Kath. Siedlungswerk und zeigt einen Einblick in den kirchlich-sozialen Wohnungsbau. Nach dem Krieg entstanden die ersten Wohnsiedlungen der KSWM. Einblicke in die Vergangenheit werden mit Ausblicken die Zukunft verknüpft - es kommen Hausmeister, Mieter und der KSWM Geschäftsführer Bernd Weber sowie Markus Reif, Finanzdirektor des Erzbistums München und Freising (Hauptgesellschafter der KSWM) zu Wort. Der BR-Beitrag zeigt unter anderem die Entwicklung der Siedlung in Grainau, wo über 60 Jahre nach dem ersten kirchlichen Siedlungsbau derzeit 11 neue Wohnhäuser mit insgesamt 108 Wohnungen entstehen.

Das katholische Siedlungswerk wurde gegründet, um insbesondere den kirchlich sozialen Wohnbau zu fördern und um nach dem Krieg vor allem für Flüchtlinge und Aussiedler eine neue Unterkunft zu schaffen. Auch heute steht im Vordergrund, für breite Bevölkerungsschichten, Wohnraum bereitzustellen, so Bernd Weber Geschäftsführer der KSWM.

Katholisches Siedlungswerk begrenzt Mieterhöhungen - Zahl der öffentlich geförderten Wohnungen wird laufend erhöht

München, 17. August 2018. Das Katholische Siedlungswerk München (KSWM) begrenzt Mieterhöhungen in zahlreichen kirchlichen Wohnungen. Um maximal zehn Prozent innerhalb von fünf Jahren dürfen die Mieten in knapp 3000 Wohnungen des Siedlungswerks im Großraum München künftig erhöht werden. Das ist deutlich niedriger als die gesetzlich vorgesehenen fünfzehn Prozent in drei Jahren und entspricht einem Beschluss des Münchner Stadtrats, mit dem die Mieterhöhungen in Wohnungen der Stadt und der städtischen Wohnungsgesellschaften GWG und Gewofag ebenfalls auf zehn Prozent innerhalb von fünf Jahren begrenzt wurden.

Die Erzdiözese München und Freising, die Hauptgesellschafter des KSWM ist, begrüßt die Begrenzung: „Das ist ein vorbildlicher Beschluss“, so Finanzdirektor Markus Reif. „Das KSWM übernimmt damit soziale Verantwortung gegenüber seinen Mietern und kommt seinem Auftrag nach, Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zur Verfügung zu stellen.“ Den Gremien des Erzbistums empfiehlt Reif, einen entsprechenden Beschluss auch für die rund 800 Wohnungen im Eigentum der Erzdiözese München und Freising zu prüfen.

Von den 2.908 Wohnungen, die das KSWM derzeit vermietet, sind rund 25 Prozent öffentlich gefördert, zum Beispiel nach der Einkommensorientierten Förderung (EOF) oder nach dem München Modell. Dieser Bereich wird laufend ausgebaut. So werden in Markt Schwaben, Landkreis Ebersberg, gerade 32 EOF-Wohnungen neu gebaut. Am Münchner Nockherberg erwirbt das KSWM 55 Wohnungen, die nach EOF oder nach dem München Modell gefördert werden. Bei manchen Wohnungen des KSWM kommt auch das kirchliche Mietmodell zum Einsatz, bei dem Mieter je nach Haushaltsgröße und Einkommen einen Mieterlass erhalten.

Neben seiner Kernaufgabe, dem Bau und der Vermietung von Wohnungen für breite Schichten der Bevölkerung, baut und verkauft das KSWM Eigentumswohnungen und Eigenheime, verwaltet Wohnungen für Dritte und übernimmt die Baubetreuung für Dritte, beispielsweise katholische Einrichtungen und Verbände. Das KSWM wurde 1949 gegründet. (gob)

Wohnbebauung Markt Schwaben Breitensteinweg

Wohnungsaufteilung Markt Schwaben Breitensteinweg

In Markt Schwaben im Breitensteinweg 9 , 11 und 13 wird die Kath. Siedlungswerk GmbH (KSWM) 32 nach EOF geförderte Wohnungen neu erstellen. Insgesamt werden als Ersatzbau 3 viergeschossige Wohngebäude mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen entstehen.

Der erste Bauabschnitt wird im Rahmen des neu aufgestellten Bebauungsplans Nr. 83, Markt Schwaben, "beidseitig des Breitensteinwegs, östlich der Seilergasse und westlich des Höhenrainerweges" in Angriff genommen. Alle Wohneinheiten sind barrierefrei zu erreichen, die Hälfte der Einheiten werden mit bodengleichen Duschen ausgestattet. 32 Stellplätze werden oberirdisch erstellt werden und der bestehende Spielplatz wird erweitert.

Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sind uns wichtig: die Gebäudekonzeption ist einfach und zwei Gebäude werden spiegelbildlich ausgeführt werden. Übereinanderliegende Wohnungsgrundrisse sind identisch. Die Gebäudehülle wird mit Hochlochziegel mit integrierter Dämmung ausgeführt. Alle Fensterelemente mit 3-fach-Verglasung. Als Energiequelle wird Fernwärme genutzt werden.

Erster Spatenstich - Baubeginn für die neue Wohnanlage Lärchwaldstraße / Unterwaldweg in Grainau

Erster Spatenstich Gruppenbild

Die Bauarbeiten für die neue Wohnanlage der Kath. Siedlungswerk München GmbH (KSWM) in Grainau haben begonnen. Der 1. Spatenstich wurde am 17. April im Beisein des Bürgermeisters der Gemeinde, Stephan Märkl, und des KSWM-Geschäftsführers Bernd Weber sowie allen Projektbeteiligten gefeiert. Der Bürgermeister sprach von einem „historischen Tag“, denn so viele Wohnungen in einer Wohnanlage wurden in Grainau noch nie gebaut.

In den kommenden 5 Jahren baut die KSWM die Wohnanlage Lärchwaldstraße/Unterwaldweg komplett neu. Die Siedlung wurde von der KSWM zwischen 1955 und 1968 errichtet. Zu den ersten Mietern gehörten viele Heimatvertriebene und Bundesbedienstete. Diese Siedlung wird nun fast vollständig abgerissen. Lediglich zwei bereits generalsanierte Gebäude bleiben bestehen. Die Neubauten entsprechen allen derzeitigen bautechnischen Standards und berücksichtigen die gewandelten Bedürfnisse der Mieter. Die Wohnungen in den Erdgeschossen sind vollständig barrierefrei. Der Unterwaldweg wird in eine verkehrsberuhigte Spielstraße umgewandelt. Und es entsteht ein neuer Wanderweg zum Eibsee.

Die Aufstellung eines Bebauungsplans für den Bereich Lärchwaldstraße und Unterwaldweg mit ca. 20.000 m² Grundstücksfläche wurde 2011 in Angriff genommen und im Sommer 2017 abgeschlossen.

Einweihungsfeier Clearinghaus Plinganserstrasse in München

Am 22. Februar wurde das neue Clearinghaus in der Plinganserstraße 29 feierlich eröffnet. Das Clearinghaus bietet wohnungslosen Alleinstehenden, Paaren und Familien eine vorübergehende Unterkunft. Die Kath. Siedlungswerk München GmbH betreute das Bauvorhaben als Bauherr von der Planung bis zur Fertigstellung. Gefördert wurde die Neubaumaßnahme mit dem kommunalen Wohnungsbauprogramm KomPro/C der Stadt München. Betrieben wird die Einrichtung, die aus 31 möblierten Wohnungen, Gemeinschafts- und Verwaltungsräumen sowie einer Tiefgarage besteht, vom Kath. Männerfürsorgeverein. Die Einwohner werden sozialpädagogisch betreut mit dem Ziel, ihnen innerhalb von sechs Monaten wieder einen festen Wohnsitz zu vermitteln.

Das Kath. Siedlungswerk realisierte bereits im Jahr 2008 zusammen mit dem Männerfürsorgeverein das Clearinghaus in der Leipartstraße. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit begannen noch im selben Jahr die Planungen für das nächste gemeinsame Bauprojekt. Zu diesem Zweck erwarb die Kath. Siedlungswerk München GmbH 2009 das Grundstück an der Plinganserstraße von der Kath. Pfarrpfründestiftung St. Margaret und bot das kirchliche Baugrundstück dem Sozialreferat für das kommunale Wohnungsbauprogramm an. 2013 stimmte der Stadtrat der Errichtung zu. Im Januar 2018 wurde das Gebäude nach einer Bauzeit von 24 Monaten fertig gestellt.

Mit dem Clearinghaus Plinganserstraße wird das letzte von insgesamt sieben Clearinghäusern in München in Betrieb genommen. Das Konzept des Clearinghauses wurde von der Landeshauptstadt im Rahmen des Münchner Gesamtplans „Soziale Wohnraumversorgung - Wohnungslosenhilfe“ im Jahr 2001 ins Leben gerufen.

An der Einweihungsfeier nahmen die Sozialreferentin Dorothee Schiwy, Ludwig Mittermeier (Vorstand des Kath. Männerfürsorgevereins) und Bernd Weber (Geschäftsführer des Kath. Siedlungswerks München) teil. Als geistliche Vertreter waren Frau Pfarrerin Borger (Ev.-luth. Himmelfahrtskirche in München-Sendling), Herr Pfarrer Frank (Pfarrverband Sendling) und Herr Pfarrer Kahl (Pfarrverband Mittersendling) anwesend, die die Räumlichkeiten segneten.

Bernd Weber, Dorothee Schiwy, Ludwig Mittermeier auf der Einweihungsfeier (v.l.n.r.)

Bernd Weber, Dorothee Schiwy, Ludwig Mittermeier auf der Einweihungsfeier (v.l.n.r.)

Begrüßung der Festgäste

Begrüßung der Festgäste

Clearinghaus in der Plinganserstraße

Clearinghaus in der Plinganserstraße